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EMDR

Menschen können im Laufe ihres Lebens in Belastungssituationen kommen, die so massiv sind, dass sie mit den zur Verfügung stehenden eigenen Lösungsversuchen nicht mehr gut zu bewältigen sind. Oft entwickeln sich psychische oder körperliche Symptome, die den Zugang zu den eigenen Ressourcen dann noch mehr erschweren.
Dies gilt für akute Stresserkrankungen (wie z.B. Burnout oder Tinnitus) genauso wie für aktuelle oder teilweise Jahre zurückliegende, unbewältigte traumatische Erlebnisse, die noch oder wieder Symptome verursachen, wie Ängste, Panikattacken, Depressionen und weitere Merkmale von posttraumatischem Stress.
EMDR ist eine sehr wirkungsvolle Methode zur therapeutischen Unterstützung bei der Bewältigung solcher Belastungen und Ereignisse.

Was bedeutet EMDR und wie funktioniert es?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing.
Francine Shapiro, eine kalifornische Psychotherapeutin, entdeckte, als sie in einer schweren Lebenskrise einen Spaziergang im Park machte, dass ihre extrem belastenden Gedanken plötzlich verschwunden waren, während ihre Augen sich ständig hin-und her bewegt hatten.

Aus dieser, eher zufälligen Beobachtung entwickelte sie ein Konzept gezielter Augenbewegung, genannt "bilaterale Stimulation". Durch das Folgen der Handbewegungen des Therapeuten mit den Augen soll eine abwechselnde Stimulation beider Gehirnhälften erreicht werden. Francine Shapiro erprobte EMDR zunächst an Freunden, Bekannten und Kollegen. Danach folgten Anwendungen bei den ersten Klienten verbunden mit intensiven Studien speziell mit Trauma- Patienten, wie Vietnam- Veteranen, Überlebenden von sexueller Gewalt und anderen Personen mit posttraumatischen Belastungsstörungen.

Heute findet EMDR Anwendung bei einer Vielzahl von psychischen Problemen und Erkrankungen.
•  Bei Traumafolgestörungen
•  Bei Burnout
•  Bei psychosomatischen Beschwerden
•  Bei Ängsten und Phobien
•  Bei Zwängen
•  Bei Tinnitus
•  Im Coaching

Auch erfolgt die bilaterale Simulation nicht mehr nur mittels Augenbewegung sondern auch durch das Hören von Tönen oder das wechselseitige kurze Berühren des Handrückens (sog. Taps)

EMDR ist inzwischen die in ihrer Wirksamkeit am meisten erforschte Methode im Bereich der Psychotraumatologie.
Durch die „bipolare“ Stimulation der beiden Gehirnhälften werden Ängste und Panikgefühle weniger – sie werden „desensibilisiert“. Darüber hinaus kommt es offensichtlich zu einer Verknüpfung von zuvor isoliert abgespeicherten Teilen der Erinnerung: Emotionen, Körperreaktionen und fragmentierte Sinneseindrücke formen sich wieder zu einer ganzheitlichen Erinnerung. Diese Neu-Verarbeitung (Reprocessing) bewirkt, dass das traumatische Erlebnis zwar noch existiert, in der Erinnerung aber nicht mehr ständig präsent ist, so dass viele Betroffene nach einigen EMDR-Sitzungen sagen können: „Ich weiß, es ist geschehen. Es war schlimm! Aber es ist nun vorbei."